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Rechenzentren Lombardei Aruba Ponte San Pietro Jenseits des Hersteller-SupportsRAID 1: Mirror. Recovery oft schon aus einer intakten Seite möglich.
RAID 1 (Mirror) dupliziert die Daten auf zwei identische Platten: der Ausfall einer einzelnen Platte kostet keine Daten, komplexere Situationen jedoch — aufeinanderfolgende Ausfälle, Split-Brain nach einem Controller-Failure, desynchronisierter Mirror — erfordern gezieltes Eingreifen. Gearbeitet wird an den Kopien, nie an den Originalen.
Wenn RAID 1 in Schwierigkeiten gerät.
- Doppelter Ausfall: beide Platten des Mirrors fallen aus, zeitlich dicht beieinander. Recovery auf physischer und logischer Ebene an mindestens einer der beiden Kopien.
- Split-Brain nach Controller-Failure: nach einem Fault des Controllers wird eine der beiden Kopien willkürlich als „gültig“ markiert, die nachfolgenden Schreibvorgänge divergieren von der anderen. Die Wiederherstellung des korrekten Zustands erfordert eine zeitliche Analyse.
- Stilles Bit Rot: eine der beiden Kopien weist Korruption in bestimmten Sektoren auf, von SMART nicht erkannt. Erforderlich ist ein Byte-für-Byte-Vergleich der beiden Kopien.
Differenzanalyse + Recovery.
- Bit-für-Bit-Klonen beider Kopien.
- Differenzanalyse zur Identifikation der aktuelleren / zuverlässigeren Kopie bzw. jener mit lokal begrenzten Korruptionen.
- Filesystem-Recovery aus der besseren Kopie, mit gezielter Korrektur der beschädigten Bereiche aus der komplementären Kopie, sofern verfügbar.
Die Fragen, die uns am häufigsten gestellt werden.
Ist RAID 1 wirklich "immer sicher"?
Sicherer als RAID 0, aber nicht immun. Korrelierte Ereignisse (Spannungsanomalien, die beide Platten beschädigen, Vibration, fehlerhafte Fertigungscharge, Ransomware-Angriff, der verschlüsselt, was das System sieht, ohne zu unterscheiden, ob es von einer oder zwei Kopien stammt) umgehen die Redundanz des Mirrors. RAID 1 muss immer von einem separaten Backup begleitet werden.
Split-Brain: wie stellen Sie fest, welche Kopie die "richtige" ist?
Forensische Analyse: Timestamps der Filesystem-Metadaten, Journal des Filesystems, auf dem Volume vorhandene Anwendungslogs, gegebenenfalls das Vorhandensein von sequence number-Feldern in den Daten. In mehrdeutigen Fällen legen wir dem Kunden die beiden Möglichkeiten vor und überlassen die finale Entscheidung demjenigen, der den Anwendungskontext kennt.